Gerd Hermann Ortler

Composer - Arranger - Conductor

biografie


Gerd Hermann Ortler wurde 1983 in Südtirol geboren.

Er studierte Jazz-Saxophon an der „Konservatorium Wien Privatuniversität“ sowie Komposition und Arrangement an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Graz“ bei Ed Partyka. Zudem erhielt er Kompositionsunterricht von Bob Brookmeyer.

Nach der Gründung seines GHO Orchestra, welches 2011 die Stageband des „Jazz & Music Club Porgy&Bess“ war, etablierte sich Ortler rasch als Komponist, Arrangeur und Dirigent für zahlreiche Ensembles und Institutionen aus dem internationalen Jazz- und Klassik-Bereich. So entstanden Werke für das Wiener Konzerthaus, Philharmonie Luxembourg, Metropole Orchestra, hr Bigband und hr Sinfonieorchester Frankfurt, Wiener KammerOrchester, Symphonieorchester und Jazzorchester Vorarlberg, Transart Festival, Swiss Jazz Orchestra, Orchester der Vereinigten Bühnen Wien, Südtirol Jazzfestival u.v.m.

Er arbeitete dabei mit Künstlern wie Joshua Redman, Aaron Goldberg, Gary Lucas, Claron McFadden, Steve Sidwell, Hamilton De Holanda und Wolfgang Puschnig zusammen. Als Dirigent konnte man ihn bereits im Großen Saal des Wiener Konzerthauses und in jenem des Wiener Musikvereins erleben. Er dirigierte u.a. das Metropole Orchestra, das Wiener KammerOrchester und das Tonkünstler Orchester. Beim diesjährigen Wiener Opernball wurde Gerd Hermann Ortlers Werk „Jubelfanfare - 150 Jahre Wiener Staatsoper“ unter seiner Leitung von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und des Staatsopernorchesters aufgeführt.

Ortler ist zweifacher Preisträger des U.S.-amerikanischen „DownBeat Student Music Award“ (2010, 2012). Neben weiteren Auszeichnungen wurde ihm das österreichische Staatsstipendium für Komposition (2011), sowie der Förderungspreis der Stadt Wien in der Sparte Musik (2017) verliehen.

Seit 2012 lehrt Ortler Komposition und Arrangement, sowie Ensembleleitung an der „Universität für Musik und darstellende Kunst Wien“.

Gerd Hermann Ortler konzentriert sich in seinen Kompositionen besonders auf die Entwicklung und Verarbeitung von Motiven und Texturen, welche er mittels einer genreübergreifenden Tonsprache in einen erzählerischen Kontext stellt, um spartenspezifische Assoziationen und Erwartungen aufzubrechen, sowie Elemente der Neuen Musik und des Jazz zusammenzuführen.

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